Unsere Kirche

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Nach einem Brand im Jahre 1718 wurde unsere Kirche von 1719 — 1720 neu aufgebaut. Aber das Mauerwerk verrät ihren Ursprung in spätromanischer Zeit, in der ja die meisten alten Kirchen unserer Region gegründet wurden.

 

Eine wuchtige Konche mit einem kleinen Ostfenster, über der die Ostwand hoch aufsteigt, prägt den Raumeindruck. Der einst vorhandene Kanzelaltar wurde in den 50-er Jahren entfernt und verdeckt sie nicht mehr.

 

Den Raum umspannen zwei Emporen, an denen insgesamt 23 Bilder die biblische Geschichte erzählen. An der Nordseite sind Bilder des Alten Testaments, an der Südseite solche des Neuen Testaments dargestellt, auf der oberen Westempore sind noch zwei Bilder wenigstens teilweise erkennbar, das dritte mittlere wird durch die Orgel völlig verdeckt.

 

Über dem Ganzen steht der "Kirchenhimmel", der in seiner prächtigen Gestaltung ahnen lässt, wie die Emporenmalereien einst strahlten. Sieben Engel in unterschiedlich gefärbten Tüchern umgeben eine strahlende Sonne, in der man noch die Reste des einst vorhandenen Tetragramms erkennen kann.

 

Die Kanzel zeigt Christus und die vier Evangelisten.

 

An der Ostwand über der Altarnische hat der russische Restaurator Eugen Pandelow ein Bild gemalt, das zwei Engel zeigt, die einen Blütenkranz mit der Inschrift „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“ halten.


Eine Kartusche über dem Westeingang der Kirche nennt das Jahr 1960 als Zeit des Abschlusses der letzten Erneuerung. Doch 1964 beschädigte ein Blitzschlag den Turm. Darauf folgten im Lauf der Jahre viele Arbeiten am Gebäude. Unter anderem wurde in den 80er Jahren unter der Orgelempore ein kleiner Raum geschaffen, der für Gemeindeveranstaltungen, besonders für Wintergottesdienste und Proben des Posaunenchores genutzt wird. 1996 konnte die Gemeinde dann die Wiederingebrauchnahme der Kirche feiern.

 

Die heutige Orgel wurde 1898 von Orgelbauer Müller in Werdau erbaut und erfuhr 2006 eine gründliche Überholung. Die Orgel hat 2 Manuale, 8 Register und ein Pedal.

 

Kirchenälteste:

Andrea Glück, Margot Heinßmann, Reinhard Militzer, Katja Osiecki, Heiko Schmidt, Anja Zapf

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